Willkommen am Detlefsengymnasium in Glückstadt

Bestes deutsches Team kommt aus Glückstadt
Mathe-Wettbewerb Bolyai: Vier Neuntklässler qualifizieren sich für Endrunde in Budapest
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„Dani Süßmaul entdeckte auf einer Party drei gleich große Torten. Alle drei waren in gleiche Teilstücke zerteilt…“ – das hört sich nicht nur nach einer kniffeligen Matheaufgabe an, es ist auch eine. Gelöst haben diese Aufgabe vier Neuntklässler des Detlefsengymnasiums: Mit ihrer Leistung haben sich Jesper Borutta, Til Haagen, Jan Hendrik Heinsohn und Joost Weidemann vom Team „J^3+T“ den ersten Platz beim Finale des internationalen Bolyai-Mathematik-Teamwettbewerbs in Budapest gesichert.

Austragung von Corona-Zahlen abhängig

„Und das als erfolgreichstes Team deutschlandweit“, würdigt Torsten Domrös als Chefcoach der Mathegenies die herausragenden Leistungen. Seit fünf Jahren nimmt das Glückstädter Gymnasium an diesem Wettbewerb teil, zum dritten Mal stehen Schüler dabei im Finale. „Diese Truppe kann man übrigens als Wiederholungstäter bezeichnen, da sie als Sechsklässler bereits zum Finale nach Budapest reisten“. Abhängig von den Corona-Zahlen wird im Mai entschieden, ob die Final-Runde wieder zentral in Budapest oder wie im Vorjahr an den jeweiligen Stammschulen stattfinden werde. Der nach dem ungarischen Mathematiker János Bolyai (1802–1860) benannte und unter dem Motto „Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit ist ein ganz zentraler Wert unseres Lebens“ stehende Wettbewerb findet einmal jährlich statt. Das Besondere: Die Aufgaben berühren kaum die Themen des Mathematikunterrichts. Es ist das Prinzip des Wettbewerbs, grundlegendes mathematisches Verständnis zu fördern. Ziel sei es aber auch, dass Schüler lernen, Denkaufgaben gemeinsam in konstruktiver Zusammenarbeit zu lösen.

„Dabei stehen ihnen pro Aufgabe nicht nur ein begrenztes Zeitkontingent zur Verfügung, sondern auch fünf Antwortmöglichkeiten – unklar aber ist es, wie viele Antworten korrekt sind“, erklärt Domrös das Prinzip des Wettbewerbs, bei dem die Teams stets versuchen, „Stolpersteine“ aus dem Weg zu räumen.

Anspruchsvolle Aufgaben aus mathematischen Gebieten wie Logik, Kombinatorik und Algebra lösten mit Bravour aber auch die Siebtklässler Jilia Boldt, Lilly Carstens, Gilda Krieger und Laura Kahl. Ihr Team „LJGL“ sicherte sich für Norddeutschland den zweiten Platz. Erfolg hatte das Gymnasium aber auch bei den Landesmeisterschaften der 60. Mathematikolympiade zu verzeichnen. Sieben der elf Teilnehmer aus den Klassen 6 bis 12 konnten sich platzieren. Einen ersten Platz verfehlten Paul Kukowksi und Anneke Bloching aus der sechsten Klasse nur knapp. Den dritten Platz sicherte sich der Achtklässler Aaron Patyk vor seinem Mitschüler Paul Mrozek, der den vierten Platz belegte. Ebenfalls auf den dritten Platz kamen Joost Weidemann und Jan Hendrik Heinsohn (beide Klasse 9) und Julian Kardel aus der 12. Klasse.

Alle Teilnehmer erhielten neben einer Urkunde auch einen finanziellen Bonus, den wieder einmal mehr der ehemalige Detlefsen-Abiturient Johann Sawatzki spendete.