Willkommen am Detlefsengymnasium in Glückstadt

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EIN FRÖHLICHES GRÜPPCHEN AUS DEUTSCHEN UND SPANISCHEN SCHÜLERN GENOSS DEN ERSTEN SPANIENAUSTAUSCH AM DETLEFSENGYMNASIUM IN GLÜCKSTADT. LINKS: DIREKTOR HARTMUT APPEL, DAVOR DIE SPANISCHE DIREKTORIN YLENIA MEGIAS. HINTER IHR STEHT NIKLAS KOHNEN UND DANEBEN GUILLERMO RAMIRO UND GANZ RECHTS SVEN DÖRING.

In der Mensa des Detlefsengymnasiums ist ein buntes Sprachgemisch zu hören. Auf Deutsch, Englisch und Spanisch wird hier heute kommuniziert. Grund dafür ist der Besuch von elf Schülern aus Alcalà de Henares in Spanien hier in Glückstadt.
Seit 2014 wird am Detlefsengymnasium Spanisch als Wahlfach angeboten. Zunächst nur ab der zehnten Klasse, kann die Sprache seit 2015 bereits als dritte Fremdsprache hinzu gewählt werden. „Ab der zehnten Klasse wird Spanisch auch gern von den Schülern gewählt, die von der Regionalschule aufs Gymnasium wechseln“, weiß Lehrer Sven Döring. Er ist einer von zwei Lehrkräften, die die Glückstädter Schüler in Spanisch unterrichten.

In Spanien gibt es dagegen das Angebot, Deutsch zu lernen, noch nicht so lange. Daher ist die Sprache, in der sich die Jugendlichen hier unterhalten, auch eher Englisch „mit ein paar Brocken Spanisch und ein paar Brocken Deutsch“, ergänzt Dörings Lehrerkollege Niklas Kohnen. „Doch bereits am ersten Tag ihres Aufenthaltes hatten die Spanier die typisch norddeutsche Begrüßung gelernt: Moin, Moin!“, freut er sich.
Die spanischen Austauschschüler haben erst seit rund drei Monaten Deutsch im Unterricht, erklärt Ylenia Megias. Sie ist die Schulleitern der Schule in Alcalà und begleitete gemeinsam mit Lehrer Guillermo Ramiro ihre Schüler nach Deutschland. Ein bisschen Angst, gibt sie zu, hatte sie vor den Temperaturen. Aber die Spanier hatten Glück mit dem Wetter, konnten sogar ihre Füße bei einem Ausflug ins Nordseewasser tauchen. Überhaupt war das Rahmenprogramm des Schüleraustausches bewusst norddeutsch gehalten. „Wir wollten gern uns hier oben im Norden und unsere Lebensart präsentieren“, erklärt Sven Döring.

Und so ging es dann nach Hamburg, wo das Miniaturwunderland auf dem Programm stand, nach Lübeck und nach Büsum, wo die Spanier wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrem Leben Krabben pulen sollten. Ganz wichtig waren den spanischen Gästen Fotos von ihrem Gastland. „Selfie am Deich, Selfie vor dem Meer, Selfie mit Krabbenbrötchen“, beschreibt Sven Döring die Fotosituationen. Auch am Unterricht am Detlefsengymnasium haben die Spanier teilgenommen und in den acht Tagen ihres Aufenthaltes sind so manche enge Freundschaften geknüpft worden. So können sich die deutschen Schüler jetzt schon auf den März 2018 freuen. Denn dann werden sie den Gegenbesuch in Spanien starten. Das wird sicher spannend werden, denn mit rund 200 000 Einwohnern ist das rund 30 Kilometer von Madrid entfernte Alcalà deutlich größer als Glückstadt. Dort hatte Lehrer Niklas Kohnen studiert und konnte dadurch den Kontakt für den ersten Schüleraustausch knüpfen.
cj